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Barbara Schweigert
schrieb am 26. Februar 2013
Liebes Tierarzt-Team
auch, wenn mir die Worte noch sehr schwer fallen- will ich mich für Ihren Einsatz von ganzem Herzen bedanken.
17 lange Monate Pflege mit allem Auf- und Ab liegen hinter uns. Ohne die Mithilfe von Betty hätte ich dies nie meistern können- so war sie bis zu ihrer letzten Stunde hellwach und hat mit ihren immer schwächer werdenden Kräften alles versucht, mir bei ihrer Versorgung zu helfen. Ob es darum ging zu ihrer Erleichterung in den Garten zu gelangen- oder um mich auf Schritt und Tritt zu beobachten und zu bewachen.
Nein, alleine bleiben- das konnte sie nicht mehr- war ich ihrem Blickfeld entschwunden, hat sie mich gesucht. Das wurde mit ihrer zunehmenden Schwäche immer gefährlicher für sie. So habe ich dann ab Ende November fast alle Außenaktivitäten eingestellt und sie wurde der Mittelpunkt meines Lebens.
Diese letzte Entscheidung ist mir sehr, sehr schwer gefallen- war Betty doch so wach und präsent. Lange haben wir uns angesehen- sie und ich- und dann habe ich bei Ihnen angerufen- und es war richtig so...
Nun sind die wilden Jahre von Goldie vorbei- und sie soll lernen, ein artiges Hündchen zu werden- manches wird ihr wohl nicht gefallen- hm...
Für alle, die hier lesen, will ich betonen, wie wundervoll es ist, wenn Hunde in einem kleinen Rudel leben dürfen- wie unendlich schwer es jedoch ist, wenn dann die Kräfteverhältnisse altersbedingt aus dem Gleichgewicht geraten.
Liebe Frau Dr. Rieksmeier, lieber Herr Bartels- für Ihre Wahrnehmung und ihren Einsatz hier bei uns- für Betty und für mich- sage ich DANKE! Es war kein leichter Tag- nicht nur für mich. Ihre lieben Zeilen haben mich sehr bewegt.
Ihre Barbara Schweigert